Wer nichts wird wird Wirt

So oder so ähnlich ist die landläufige Meinung der Menschen von den Gastronomen. Teilweise leider zutreffend. In München beispielsweise schließen statistisch 5 Kneipen im Monat. Das war bereits lange vor Covid 19. Heute dürften es noch mehr sein. Mindestens genauso viele wagen aber dennoch einen Neustart.

Viel braucht es nicht auf dem Weg zur gastronomischen Selbstständigkeit. Gerade aus diesem Grunde finden sich hier sehr viele Quereinsteiger die neben ihrem Hauptberuf abends und am Wochenende die eigene kleine Eckkneipe eröffnen möchten.

Ein bisschen Eigenkapital, eine Location in Laufgegend, ein Biervertrag mit einer Brauerei. Läuft. Meistens eben nicht.

In der Gastronomie hat sich in den vergangenen 20 Jahren sehr viel getan. Die Menschen haben sehr viel Zeit in ihren Stammlokalen verbracht und man musste sich schon Mühe geben einen Stammgast zu vergraulen. Heute verbringen die Leute viel weniger Zeit in „dunklen“ Kneipen. Familie, Freunde und Freizeitbeschäftigungen haben einen höheren Stellenwert eingenommen. Der moderne Gast hat keine Stammkneipe in diesem Sinne mehr. Während er früher nur ein paar Drinks zu sich nehmen wollte, alleine oder mit Freunden und Bekannten, möchte er heute ständig unterhalten werden. Er hat einen sehr hohen Qualitätsanspruch und ist dann auch bereit höhere Preise zu akzeptieren.

Verabschieden Sie sich von dem Gedanken ein Lokal zu pachten, die Tür aufzumachen um abzuwarten was dann kommt. Das wird nicht funktionieren.

Egal in welcher Phase sie gerade sind, ob Planung eines eigenen Gastronomiebetriebes, Aufbau eines bereits gestarteten Betriebes oder Überarbeitung Ihres bestehenden Konzeptes zur Umsatzsteigerung…

Sprechen Sie mit uns!

Mein Name ist Uwe Ober und mein sehnlichster Wunsch war es als Jugendlicher ein eigenes Hotel zu eröffnen. Der Weg des Lebens hat mich zwar woanders hingeführt, aber dennoch kurz ein paar Eckdaten.

1988 begann ich mit einer Ausbildung zum Restaurantfachmann in einem mittelständischen Betrieb. Da ich bereits an dieser Station versuchte über den Tellerrand meiner Aufgaben hinauszublicken durfte ich bereits im ersten Ausbildungsjahr unseren Geschäftsführer vertreten. Sprich ich habe den Tagesabschluss und die Verantwortung für das fertig ausgebildete Personal übernommen, was nicht immer angenehm war.

Nach meiner Ausbildung folgten diverse Stationen in der gutbürgerlichen bis hin zur Sternegastronomie.

Bevor ich meinen Einsatz 2003 in der Gastronomie aus privaten Gründen an den Nagel hing leitete ich gleichzeitig zwei Betriebe. Zum einen einen gutbürgerlichen Gasthof mit 300 Sitzplätzen und 2000 Terassenplätzen, zum anderen ein Bürgerhaus mit eingebettetem Bistro mit 80 Sitzplätzen und einem Cateringbereich mit bis zu 5000 Gästen, von der Pausenbewirtung bishin zur Galaveranstaltung.

Bei der Auswahl Ihres Konzeptes spielen nun viele Faktoren eine Rolle:

Möchten Sie Ihr Business haupt- oder nebenberuflich starten?
Wollen Sie einen reinen Ausschankbetrieb, Speisen und Getränke anbieten oder ein reines Cateringgeschäft?

Wie sieht es mit Ihrem Eigenkapital aus? Gastronomiebetriebe sind sehr Eigenkapitallastig da es mittlerweile sehr schwer geworden ist eine Bankfinanzierung geschweige den Fördermittel zu erhalten. Bierverträge sind oft Knebelverträge die einer geschickten Verhandlung bedürfen.

Die Größe Ihres Betriebes ist nicht zu vernachlässigen. In einem Kleinbetrieb werden Sie sieben Tage die Woche stehen. Steht Ihre Familie hinter Ihnen und unterstützt Sie, umso besser. Denn an Angestellte in einem kleinen Bistro, einer Kneipe oder einem Kiosk ist erstmal nicht zu denken.

Bedenken Sie auch, dass sie nicht Koch, Kellner und Geschäftsführer in einer Person sein können wenn Sie etwas größeres im Auge haben. Personal ist teuer und gerade in der Gastronomie qualitativ oft nicht den Ansprüchen genügend.

Gerne übernehme ich Ihr Coaching auf dem Weg zum erfolgreichen Gastronomen. Bitte teilen Sie mir in Kurzform Ihre Pläne mit, ich erstelle Ihnen dann ein unverbindiches Angebot.